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Interkulturelle Netzwerke

 

DAS WISSEN DER DICHTUNG in der Literaturwerksatt Berlin

Wissenschaft und Lyrik sind an entgegengesetzten Enden des kulturellen Spektrums angesiedelt? Weit gefehlt. Die beiden Bereiche verbinden der Durst nach Erkenntnis, die präzise Beobachtung und die Liebe zum Detail. Besonders in Großbritannien gibt es einen reichen und langanhaltenden Dialog zwischen Wissenschaft und Poesie. Britische Dichterinnen und Dichter werden gemeinsam mit deutschsprachigen Autorinnen und Autoren anhand ihrer Werke diskutieren, inwieweit sich poetische und wissenschaftliche Strategien gegenseitig erhellen und bedingen.

Kuratiert hat die Reihe die Dichterin und Physikerin Tzveta Sofronieva.

Do 12.11. 19:00: Die Dichtung des Wissens

Den Auftakt machen Lavinia Greenlaw und Raoul Schrott, die in ihrer Dichtung Themen und Phänomene aus den Naturwissenschaften aufgreifen.

Di 24.11. 19:00: Naturlyrik und Naturwissenschaft

Kann moderne Dichtung das Verhältnis von Mensch und Welt am Beispiel der Begegnung des Einzelnen mit der Natur beschreiben? Schließlich hat in der wissenschaftlichen Naturbeschreibung die theoretische Mathematik die linear phonetische Sprache abgelöst. Jemma Borg und Daniel Falb präsentieren Gedichte und werden von Asmus Trautsch über die veränderte Rolle des Dichters im Anthropozän befragt. Zudem wird aus dem Gedichtband »Wasserbuch« (Suhrkamp 2011) von Dana Ranga (*1964 Bukarest) über Fisch und Mensch in einem Spiel der Verwandlungen gelesen.

Fr 27.11. 20:00: Dichtung als Wissensspeicher

Einst waren Gedichte auch Instrumente zur Weitergabe von Informationen in sprachlich gebundener Form. Die Verschriftlichung und die zunehmende Komplexität des Wissens haben dies verändert. Sofronieva sliest udn diskutiert mit der britischen Dichterin Ruth Padel, einer Nachfahrin Darwins.

Do 10.12. 19:00: Offenheit

Auf welche Weise und wie offen kommunizieren Lyrik und Wissenschaft untereinander und mit der Welt? Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe lesen Franz Josef Czernin und Allen Fisher und diskutieren mit Asmus Trautsch unter anderem über den Austausch von Wissenschaft und Dichtung als wechselseitiges Korrektiv.

Ort: Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin

 

 

 

 


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Tzveta Sofronieva

 

lebt nach Aufenthalten an mehreren Orten der Welt als freie Autorin überwiegend in Berlin und schreibt auf Deutsch, Bulgarisch und Englisch Gedichte, Prosa und TheatertexteLiteraturinstallationen, Essays und wissenschaftliche Artikel, veröffentlicht in mehreren Sprachen, übersetzt Poesie, initiiert und entwickelt interkulturelle Netzwerke und Herausgaben.

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