erschienen in:

Schreiben, Konkursbuch 44

Tübingen: Konkursbuchverlag 2006

Schreiben, und am Ende unterschreiben

Die Urmischung und das Durcheinander des Entstehens. Die Leidenschaft und das Überwinden. Der Fluss. Eine aufsteigende aufregende durchdringende Notwendigkeit eines Gedichts. Papier muss her, Schreibwerkzeuge, erst mal egal, wie und welche. Gedichte auf einer Serviette, einem Stadtplan, einem Bierdeckel, einer Fahrkarte, einem Umschlag eines zufälligen Briefes, einer Verpackung, einer gerade gekauften Postkarte. Normalerweise hat man in solchen Situationen, die mit der Gewalt der Sprache erfüllt sind, kein weißes Blatt bei sich. Und wenn es doch zu finden wäre, dann würde es quer umgedreht, mit Kaffee oder Wein, mit Tee oder mit feinen Wasserflecken von der Reinheit befreit, nur ein wenig, nur die Ränder eines Glases oder einer Tasse darin zu erkennen. Oder es wird auf der Rückseite eines benutzten Blattes geschrieben. Papier zu sparen ist wichtig – Gewohnheit aus der Kindheit. Das Papier bewahrt die Erinnerung an den Druck des Schreibwerkzeuges. Gedichte werden gekratzt aufs Papier, gekritzelt, die Worte kaum zu verstehen, da sie Fluss sind. Flüssig sind sie, fließen, rollen wässrig, vermischen sich mit dem Papier, verdichten und entspannen sich. Ende. Später kann man es abschreiben, am Rechner. Ein wenig in unterschiedlichen Sprachen herumexperimentieren, das bietet sich am Schirm an. Es ist eine Reihe von Buchstaben, eine Ordnung der Musik, eine Partitur der Worte, die die Natur des Gedichts feiert, ihm ein Gesicht gibt, mehrere Gesichter, verwandelt es in eine Instanz der Poesie, in einen Teil des verdichteten Raumes. 

Prosa direkt am Rechner. Wie diktiert. Tipp, tipp, tipp. Weiche Tastaturherausforderung für die Finger, sie spielen Musik darauf, eine immer durch das Metronom der Leertaste unterbrochene rhythmische Angelegenheit, eine verlängerte Affäre zwischen der Tastatur und meinem Gehirn, durch die Fingerspitzen. Die Empfängnismöglichkeiten auf dem Bildschirm können ausgewählt werden. Eine in sich eilende Langsamkeit, ein Genuss und eine Qual, eine Auseinandersetzung mit der festen Materie. Nicht nur Gewalt, sondern Sturheit, Beharren, Langsamkeit und Nichtaufgeben. 

Schreiben ist sicher keine Therapie, es ist eine Krankheit. Tagebuch zu schreiben finde ich langweilig. Es ist viel spannender, Matheaufgaben zu lösen oder Musik zu hören, Sport zu treiben oder selbst ein Buch zu lesen. Tagebuch hält fest, befestigt, hält auf, raubt. Literatur zu schreiben ist eine ganz andere Aufgabe. Sie ist Leidenschaft, sie ist reizvoll, sie ist herausfordernd. Ich mag über das Dokumentieren von Erforschtem und nicht vom Erlebten schreiben. Aber ich genieße jedes schöne Büchlein mit veredeltem farbigem Papier, mit wunderbaren Klappseiten und Verzierungen oder Bildern auf der Titelseite, mit einem echtem Schlüsselchen. Diese Tagebücher voller Schönheit, die aufgereihten Sätze, üblicherweise schön mit Tinte oder gespitztem Bleistift gefüllt. Ich beneide ihre Besitzer. Um so etwas haben zu können, besorgte ich mir ein niedliches bildhübsches Kochbuch kleinen Formats in England, orange, mit einem Mädchen aus kolonialer Zeit darauf, mit Hut. Dort schreibe ich gelungene Kochrezepte, nur sehr gelungene, und schäme mich für die unperfekte Tinte. Grüne sollte ich mir besorgen, keine schwarze oder blaue.

Die Tinte der alten wissenschaftlichen Artikel, der Physikschriften von 1920. Laborberichte, Ergebnisse betont mit unterschiedlichen farbigen Stiften. Tintenfüße der mathematischen Formel. Schwarz, üblicherweise. Erfinden die Welt neu. Ich stelle mir auf einem Schreibtisch in einem Universitätsgebäude zwischen den halbgeordneten Papieren einen Koch, Weber und Co. Füllfederhalter vor. Bevorzugt werden die Heidelberger Federhalter, KoWeCo 10,5 cm langes Sportmodell mit Sicherheitskolbenfüller und einer vergoldeten Feder mit einem Schreibkorn aus Iridium; und Tinte aus Bologna, denn das Glas der Officina Mechanica Amando Simoni ermöglicht die Entnahme bis zum letzten Tropfen der Tinte, und diese Sparsamkeit ist wichtig, oder vielleicht ist der Verschluss aus Ebonit wichtig, und vor allem die hervorragende Qualität der königsblauen Tinte. Schade, dass ich mir den Tintenlöscher an diesem Schreibtisch nicht vorstellen kann. Das alles kann ich mir bei dem Versand alter Gegenständen besorgen, oder im Laden, wo sich früher der große Kiepert-Buchladen am Ernst-Reuter-Platz in Berlin befand. Ich weiß nicht, ob mir der Buchladen nicht lieber ist als der Schreibwarenladen aus den Zwanzigern. Wenn ich mir diesen Federhalter, dieses besondere Werkzeug besorgen würde, wäre es, als ob das mein Werkzeug wäre, nicht die Sprache. Was ist mein Werkzeug? Wichtige Frage. Wenn mein Werkzeug nicht die Sprache ist, sondern die schreibenden Gegenstände, dann gibt es keinen Unterschied zwischen dem Musizieren und dem Schreiben. Die Sprachen sind die Noten, nicht die Instrumente. Warum wird immer behauptet, die Sprache wäre des Dichters Werkzeug und dass der Sprachenwechsel wie ein Musikinstrumentwechsel sei? Ich besorge mir den KoWeCo, genau das Modell meiner Heldin im Roman, und untersuche diese Frage ganz genau. Sprache ist kein Werkzeug. Die Werkzeuge der Literatur müsste man sich tatsächlich genauer anschauen.

Verlieren von Füllern und Kugelschreibern, aus Versehen einen Stift anderer mitnehmen, öfter fein schreibende Filzer von jemandem ausleihen, ganz bewusst Tintenroller in grünen und braunen Tönen im Laden aussuchen, lange – bis zur Perfektion – einen weich schreibenden Bleistift anspitzen, Glasfeder in dunkellila Tintenglas eintauchen und gespannt auf die Farbe der Buchstaben schauen, schwarze Zeichenstriche mit einem dicken Lernfüllfederhalter malen. Das alles probiere ich beim Einkaufzettelschreiben, einer Liste, was am nächsten Tag zu erledigen ist. Damit erfreue ich meine Tage.

Ich muss an die alten Maritza Schreibmaschinen in Bulgarien denken. Maritza ist der Name eines Flusses in Bulgarien, durchquert Thrakien, ist weiblich, ist bekannt. Es ist nicht ganz klar, ob der gleiche. Fluss in der Geschichte von Orpheus eine Rolle spielt, nur, dass er an diesen Ufern schon verweilt hat. Maritza hieß die einzige Fabrik für Schreibmaschinen im Land. In dem Haus meiner Eltern in Bulgarien stehen neben einer Balkontür zwei Maritzas. Eine mit dem kyrillischen Alphabet, die andere mit dem lateinischen. Die erste befindet sich in einem Behälter aus schwarzem Leder, die zweite in braunorange. Die Kyrillisch schreibende ist weinrot von außen, die Latein schreibende braunorange, wie ihr Bezug, sie ist insgesamt kleiner, feiner und harmonischer. Beide funktionieren heute nicht wirklich. Sie spucken die Buchstaben aus, sind genervte Kreaturen, die unerwartet stecken bleiben und alles aufeinander tippen, dann im Schnellzug Zeilen überspringen. Sie husten oft und verschmieren mit ihrer Alterserkältung die Tinte des Bandes. Alt sind sie gar nicht, sind sehr viel jünger als ich, zum Beispiel. Sie stehen auch stets in Konkurrenz, bekämpfen sich, spotten. Ihr Geräusch hat mir lange gefehlt, nachdem ich auf einem Computer angefangen habe zu schreiben. Zum Glück hatte ich diesen alten Drucker, der einmalig krachte beim Arbeiten, der wie ein Gewehr klang, wie eine Spechtschlacht. Der alte Drucker und seine verspäteten Botschaften auf langen durchlochten Schlangen aus Umweltpapier. Diese Musik bleibt ein wichtiger Teil meiner Texte von damals. Ich erinnere mich an die Sturheit der Maschinen, die immer dann aufgeben oder spinnen, wenn man sie am dringendsten braucht. Der Rechner, der gerade dann sich mit einem Virus ansteckt, wenn der Artikel fast fertig ist, der Drucker, der keine Lust zum Schreiben hat, wenn man einen wichtigen Brief abschicken muss, das Programm, das sich weigert, ein Dokument umzuwandeln, gerade, wenn man ein fertiges Manuskript senden will. Diese Werkzeuge des Schreibens, die uns oft versklaven. Sensible Geschöpfe – spüren unsere Aufregung, den Druck in der Luft, die Subjektivität ihrer eigenen angeblich technischen Existenz. Und reagieren wie die Kinder, werden unsere Spiegelbilder. Ruhig jetzt.

Ihre Kommunikation mit uns kann besser verstanden werden, wenn wir daran denken, wie wir selbst kommunizieren. Ich streike oft, wenn ich schreiben soll, nur um zu kommunizieren. Ansichtskarten senden, Weihnachtswünsche, Geburtstagsgruß – immer verspätet, nicht wirklich gern. Die Wiederholung in den Ausdrücken, sogar wenn man es vermeidet, immer eine Wiederholung eines Mitteilens. Mitteilen ist ein Teil des Schreibens, gebe ich zu. Nur, wozu schreiben, wenn man sich wiederholen muss? Ehrlicher sind die am Computer geschriebenen und per Internet gesendeten Einladungen zum Fest. Witzige Karten kann man sonst verschicken, indem man nur zwei Namen darauf schreibt und eine Adresse. 

Jeder Inhalt trägt seine Musik, seine Form. Und jede Form ihren Inhalt. Stil und Form haben sehr viel mit dem Körper des Schreibenden zu tun. „Jeder schreibt, was er hört“, dichtet der russische Barde Bulat Okudjawa, „jeder hört, wie er atmet, wie er atmet, so schreibt er. So hat es die Natur gewollt.“ Die Form des Schreibens ist in dem Körper gespeichert, sie ist drin und entfaltet sich mit der Zeit und der Arbeit. Die Form oder der Rhythmus, an denen die Texte als meine erkennbar sind, sogar wenn sie nicht als ein Stil definierbar sind. 

Die Regionen im Gehirn, in denen Schreiben stattfindet, sind nur ein kleiner Teil des Körpers des Schreibenden. Alle Zellen sind am Schreiben beteiligt. Die genetischen und kulturellen Speicher vibrieren beim Schreiben, erfinden, gestalten. Es ist eine masochistische wunderbare Orgie des Entdeckens, eine neue Geburt des Körpers, der ganze Metabolismus ändert sich, die Geruchsinne schärfen sich, die Fähigkeit des Atems zu lauschen. Die Hände geben das Ballett des Schreibens zurück zum Gehirn und flirten mit ihm aufs Neue. Die Zellen suchen nach Erfüllung.

Was gibt es Unerfülltes, das mich am Schreiben hält? Die Evolution. Ein sehr einfaches schönes Gefühl.

Bin ich dabei Frau? Ich bin immer eine Frau, ein schöner einfacher Zustand der Natur. Weibliches Schreiben mag ich nicht definieren, mag nicht verallgemeinern. Wenn ich weibliches Schreiben definiere, dann musste ich deutsches, bulgarisches, japanisches, afrikanisches, jugendliches, lesbisches, christliches ... etc. Schreiben definieren. Eine ungeheure Einschränkung des Schreibens, seiner Einmaligkeit, seines Wunders. Wahrscheinlich schreiben Frauen anders als Männer, denn sie atmen und hören anders, lieben sich anders und brauchen eine andere Erfüllung. 

Da keiner seine Gedanken wirklich aufschreiben kann, werden wir lange in einem Zustand zwischen dem Geschriebenen danach suchen, wie wir Schreiben definieren könnten. 

Durch den Versuch, Gedanken aufzuschreiben, entstehen sie eigentlich, sie achten nicht darauf, ob sie genau so gedacht werden wie sie geschrieben werden. 

Diese Zwischenräume des Schreibens, die aus uns Seiltänzer kreieren. Liebesbriefe zeigen es am besten, kurze Liebesbotschaften, Liebesdialoge in E-Mails, Andeutungen von Sehnsüchten, Pläne für ein Treffen, vorsichtiges Ertasten der Grenzen einer Beziehung, alles ein Seiltanz hin und her auf dem Draht des Schreibens in dem Zirkuszelt der Liebe.

Ganz anders in einem Roman, in dem der Faden der Geschichte zerfällt, sich verknotet, sich teilt, zusammen kommt, Fusseln bildet, man kann darauf keinen Tanz machen, nur spüren, weiter gehen. Alles steht fest und alles ist wackelig, die Geschichte wird von den Charakteren genäht, sie verlangen, ziehen den Faden in eine andere Richtung als geplant, konstruieren sich selbst. Werden die Charaktere die Macht übernehmen? Wo bleibt das Handwerk des Schreibenden? Diese Kraft des Bändigens, diese Kunst des Zähmens, so dass es unsere Geschichte bleibt, in der die Charaktere nur ein Teil sind, sei es auch ein Hauptteil. Was für ein Genuss des Könnens. Was für eine wunderbare Auseinendersetzung mit sich selbst und mit dem Text.

Das alles auf einem Schreibtisch? 

Auf Knien, auf dem Küchentisch, auf dem Klettergerüst eines Kinderspielplatzes, auf Restauranttischen, auf einem dicken Buch, auf dem Boden, auf dem Gras, auf dem Schoß, auf den Oberschenkeln, auf einem winzigen Cafétablett, auf der Matratze, auf U-Bahnhofbänken, auf der Rücklehne eines Sessels, auf dem Couchtisch, auf der Essensauflage in einem Flugzeug, auf dem unteren Teil der gerollten Decke meines Kindes, während es schläft, auf der Fensterbank des Wohnzimmers, auf einem gerade gefällten Baumstamm, auf dem Computertisch der Familie mit den Rechnungen von vorgestern, auf dem Schminktisch im Badezimmer, auf der Theke, auf dem Cheftisch in der Pause, auf dem Kinderbasteltisch, auf dem Schreinertisch in Großvaters Werkstatt, und überhaupt.

Auf welchem Schreibtisch? Gestohlene Momente einer Reisenden.

Gerade jetzt benutze ich das Schreibpult und den Schreibtisch von Lion Feuchtwanger. Im Ernst. Das Haus in Pacific Palisades ist noch da, und sie sind auch noch da. Der Schreibtisch oben in der Bibliothek, in die Weite über den Pazifischen Ozean blickend. Marta Feuchtwanger hat vier solche Schreibtische zusammengestellt, wie in einem Büro, in einer Kanzlei, dicht nebeneinander, sich umarmend, fest drückend und eine Plattform bauend, mitten im Zimmer. Ich sitze gerne an dem einen, der einen Blick zum Kamin bietet, wahrscheinlich, weil es darauf Flecken von Wassergläsern auf der Politur gibt. Dort breite ich meine Papiere mit weiteren Flecken aus, versuche den Unterschied zwischen den Papierformaten in Amerika und in Europa zu ignorieren, wenn ich Texte drucke. Ich streichele die kitschigen Engel auf dem Laptop – meine Tochter klebte sie darauf aus einem altmodischen Weihnachtsalbum, als die Festplatte kaputt ging und man beten musste, bewahrte Dateien zurück zu bekommen. Viele verschwanden in der Tiefe des technischen Universums, besonders die kyrillischen, aber einiges wurde von den Engeln doch gerettet. Unten in dem Raum mit dem Piano ist das Stehpult, man darf es im Patio benutzen, und das tue ich gern, zwischen Rosen und Büchern lebt es sich besser. So sprechen wir miteinander, Lion, Marta und ich, wer hätte das gedacht, als ich über Toledo auf Bulgarisch noch in meiner kommunistischen Kindheit las. Lion mochte sein Stehschreibpult, las gerne darauf. Welche Intimität zwischen dem Schriftsteller und mir durch einen Gegenstand. Die Orte des Schreibens, nicht nur die geographischen, auch diese körperlichen, intimen Verbindungen mit dem Holz und dem Glas, mit dem Metall, mit der Kreide, mit der Tinte, mit dem fassbaren Prozess des Aufschreibens. 

Und dann das Unterschreiben. Mit welchen Buchstaben? Doppelte, dreifache, unzählige Identitäten. Andere Pässe und Visitenkarten, Kreditkarten und Führerscheine. Die Gesichter des Bildschirmes ändern sich. Und auch nicht. Sie stammen von demselben Fluss der Sprache, wurden mit demselben Lauschen gefangen und mit derselben Großzügigkeit und Dankbarkeit wieder frei gelassen.

Aber unterschreiben sollte ich jetzt doch.

Den eigenen Namen tippen. Welchen Namen, sagte ich? Was hat diese Tzveta Sofronieva, oder sei sie Tsveta, Zweta, Cveta usw., mit der gemeinsam, als die ich geboren und genannt wurde, mit der Blume des Weisen? Mein Name fängt nicht mit T oder Z oder C an, er hat seine Buchstabe gut überlegt in den Jahrhunderten, er hat seine Graphik, sein Leben auf Papier, seine geheimen Botschaften der Zeichen und Bedeutungen. Verloren gegangen, für immer und ewig verloren oder für immer und ewig gefunden. Ich unterschreibe, dann fange ich erneut an, Buchstaben zu definieren, und erinnere mich daran, wie namenlos alles auf der Welt ist, wie das nur in unseren Karten Namen trägt, wie breit es ist und wie sehr in Bewegung. Ich erinnere mich an Rilkes Worte über Rodin, und dann unterschreibe ich erneut, und es ist mir nicht wichtig, wie viele Buchstaben und wie viele Unterschriften kommen.

Tzveta Sofronieva

 

lebt nach Aufenthalten an mehreren Orten der Welt als freie Autorin überwiegend in Berlin und schreibt auf Deutsch, Bulgarisch und Englisch Gedichte, Prosa und TheatertexteLiteraturinstallationen, Essays und wissenschaftliche Artikel, veröffentlicht in mehreren Sprachen, übersetzt Poesie, initiiert und entwickelt interkulturelle Netzwerke und Herausgaben.

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